Altersgerechter Umbau der eigenen vier Wände

Bei dem Bau oder Erwerb eines Hauses achtet man nicht unbedingt darauf ob die zukünftigen vier Wände altersgerecht sind oder nicht. Dies wird erst mit zunehmenden Alter zum Thema. Man sollte sich mit diesem Thema allerdings schon beschäftigen, wenn man nicht bereits auf die Barrierefreiheit der eigenen vier Wände angewiesen ist. Um bei einem Umbau alles zu beachten ist es notwendig zuvor die Gegebenheiten zu prüfen und die wesentlichen Probleme aufzudecken. Was sollte man allerdings unbedingt altersgerecht umbauen um im Alter ohne Probleme die Einrichtung des Hauses nutzen zu können?

Altersgerechtes Badezimmer

Einer der wichtigsten Räume in den eigenen vier Wänden in das Badezimmer. Gerade hier gibt es viele Fallen und Hindernisse, wenn man in den Bewegungen eingeschränkt ist. So sollte man auf jeden Fall darauf achten, dass man die hygienischen Einrichtungen barrierefrei umbauen lässt.

Altersgerechtes Wohnen
Foto: dolgachov / Bigstock

Das Waschbecken sollte auch mit dem Rollstuhl erreichbar sein und daher nicht zu hoch angebracht werden. In der Dusche sind Sitzmöglichkeiten und leichte Einstiege genauso sinnvoll wie in der Badewannne. In regelmäßigen Abständen sind Griffe an der Wand sinnvoll. So beispielsweise ein Griff in unmittelbarer Nähe der Toilette, der das Aufstehen und Hinsetzen erleichtert.

Barrierefrei im Haus bewegen

Am wichtigsten ist, dass man sich in den eigenen vier Wänden ohne Einschränkungen bewegen kann. im Alter fallen einfache Schritte nicht mehr einfach und um zu vermeiden den Schritt in ein Altersheim gehen zu müssen ist an dem Eigenheim eine Menge zu ändern. Bei schwierigen Treppen wird ein Treppenlift notwendig. Diesen kann man erwerben und von dem entsprechenden Unternehmen montieren lassen. Dabei setzt man sich einfach in die Sitzschale und wird die Treppe hinaus und hinunter gefahren.

Im Alter auf einen Rollstuhl angewiesen
Foto: AndreyPopov / Bigstock

Wichtig ist auch, dass man beachtet im Alter auch auf einen Rollstuhl angewiesen zu sein. Rollstuhlrampen ermöglichen den Eingang in das Haus oder zu gewissen Räumlichkeiten. Hierzu müssen die Räumlichkeiten zuvor auf Stufen geprüft werden und auch jeden Raum zugänglich zu machen. Wichtig zu beachten ist auch, dass Türen und Türrahmen eventuell verbreitert werden müssen um mit dem Rollstuhl dadurch zu gelangen.

Förderungsmöglichkeiten

Wer das Eigenheim altersgerecht umbauen möchte ist keineswegs auf sich alleine gestellt. Es gibt zahlreiche Förderungsmöglichkeiten, die den Umbau unterstützen. So beispielsweise KfW Fördermittel, die einen Kredit mit einem effektiven Jahreszins von unter 2% ermöglichen. Zusätzlich gibt es eine Landesförderung oder Wohn-Riester, bei dem ebenfalls eine staatliche Förderung für die Modernisierung des Eigenheims greift. Nicht zu vergessen ist auch die Wohnungsbauprämie, bei der ebenso Zuschüsse und Prämienzahlungen auf den eingesetzten Betrag gefördert werden. Wie man sieht ist das Umbauen von Wohnungen oder Eigenheim durchaus rentabel und wird vom Staat gewürdigt und gefördert.