Googles Knowledge Graph für Anfänger

Grundlegendes zum Google Knowledge Graph

Die Suchmaschine ist die am häufigsten genutzte weltweit – und stets dabei, ihr System weiter zu optimieren. Dabei bringt Google immer wieder neue Features an den Markt, welche der Suchmaschinenoptimierung dienlich sein sollen. Ein solches Element ist der sogenannte Google Knowledge Graph. Dieser ist seit einigen Jahren im Online-Umlauf und wird bei jeder einzelnen Suche, die bei Google eingegeben wird, angezeigt. Doch worum handelt es sich genau bei dieser Funktion?

Foto: alexey_boldin/Bigstock
Foto: alexey_boldin/Bigstock

Zunächst einmal lässt sich sagen, dass der Knowledge Graph der kurze, rechteckige Textabschnitt ist, der in der rechten Ecke erscheint, sobald die Online-Suche eingegeben wurde.  Es handelt sich dabei um komprimiertes, stichwortartiges Wissen, welches je nach Suchbegriff Fragen beantwortet und Daten zu diversen Themen aufzeigt. Ein Beispiel, welches diesen Sachverhalt verdeutlicht, wäre, dass man googlet, wann der zweite Weltkrieg war. Gibt man diese Fragestellung bei Google ein, so erhält man durch den Google Knowledge Graph die Antwort unmittelbar nach dem Eingeben in die Suchmaschine, ohne, dass man auf einen weiterführenden Link klicken muss.

Welche Vorteile bietet der Graph mit sich?

Für den Nutzer bringt der Google Knowledge Graph natürlich eine enorme Zeit- und Aufwandersparnis mit sich. Hat man nur eine Frage oder braucht man lediglich eine kurze Information, so reicht es völlig aus, sich das grobe Wissen aus dem Knowledge Graph durchzulesen. Es ist ferner erwiesen, dass die heutigen Nutzer des Internets stets ungeduldig sind – alles muss schnell gehen, Informationen müssen so schnell wie möglich und möglichst unkompliziert beschafft werden. Auch in diesem Zusammenhang spielt der Graph eine ausschlaggebende Rolle. Wenn es einer Firma gelingt, sich positiv im Internet darzustellen, dann spielt Google hier ebenfalls eine wichtige Rolle. Der Knowledge Graph zeigt nämlich die relevantesten Informationen diesbezüglich – so können potentielle Kunden auf das eigene Unternehmen aufmerksam gemacht werden.

Nach welchen Kriterien wird der Graph aufgestellt?

Interessant ist, nach welchen Aspekten der jeweilige Graph aufgestellt wird. Google fungiert nämlich nicht nur als eine schlichte Suchmaschine – je nachdem, welche Suchbegriffe am häufigsten zu einem bestimmten Thema eingegeben werden, wird der Graph zusammengestellt. So erscheint neben der regulären Information auch noch die Weiterführung zu dem Link „Wird auch oft gesucht…“. Der Nutzer kann so frei auswählen, ob er noch weitere, themenverwandte Kenntnisse zu diesem Thema in Erfahrung bringen möchte. Google folgt also in der Regel bei der Zusammenstellung einem festen Algorhytmus, der sich auf die Häufigkeit der eingegebenen Suchbegriffe bezieht. Weiterführende Informationen finden Sie hier.

Die Info-Panels

Foto: EMIL IMARIETLI/Bigstock
Foto: EMIL IMARIETLI/Bigstock

Weiterhin existiert bei sämtlichen Anfragen das sogenannte Knowledge-Panel. Dieses kann sich auf berühmte Personen, Marken und Lokale Unternehmen beziehen. Hier werden Informationen zu den eingegebenen Begriffen aufgelistet, welche von Google als relevant eingestuft werdne. Bei Musiken sind dies beispielsweise Auflistungen diverser Alben. Google fungiert also für Firmen und Marken als Datenlieferant – schließlich ist es oft abhängig vom ersten Eindruck im Internet, ob der Kunde sich weitere Informationen zu bestimmten Unternehmen oder Marken einholt.

Gibt es einen ‚Ursprung‘ des Google Knowledge Graph?

In der Regel wird Wikipedia, die freie Enzyklopädie, als reguläre Datenquelle für die Informationen, die Google bietet, genutzt. Selbstredend führt dies dazu, dass das Online Lexikon weniger Klicks verbucht hat – jedoch ist dies nicht allzu gravierend, denn wenn ein Nutzer weitere Informationen zu einem Thema haben will, so klickt er die gewünschte Seite in der Regel trotz dem Google Knowledge Graph an.